Booster Robotics

Booster Robotics (chinesisch 加速进化, „Accelerated Evolution") ist ein Pekinger Hersteller offener Humanoiden-Entwicklungsplattformen mit über 700 ausgelieferten Einheiten bei mehr als 200 Kunden in über 20 Ländern; das am 10. Juli 2026 gestartete Flaggschiff T2 verbindet einen 1,40-Meter-Zweibeiner mit 31 Freiheitsgraden, 140 Newtonmetern Spitzenmoment, 10 Kilogramm Doppelarm-Traglast und in der Pro-Ausführung NVIDIAs Thor-T5000-Chip mit 2.070 TFLOPS — der stärksten Bordrechenleistung aller zweibeinigen Humanoiden —, flankiert vom RoboCup-Seriensieger T1, den Kompaktmodellen K1 und K2 sowie der offenen Werkzeugkette Booster Studio für Simulation, Training und Deployment.

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Booster Robotics

Die meisten Humanoiden werden als Produkte verkauft; Booster Robotics verkauft Werkzeugkästen. Das Pekinger Unternehmen — chinesisch 加速进化, „Accelerated Evolution" — baut offene Entwicklungsplattformen für verkörperte KI und hat dafür eine eigene Formel geprägt: vom 能动 zum 能用, vom „kann sich bewegen" zum „kann gebraucht werden". Das am 10. Juli 2026 vorgestellte Flaggschiff T2 verkörpert diesen Anspruch wörtlich: ein 1,40-Meter-Zweibeiner mit 31 Freiheitsgraden, der greift, während er geht, sich nach Stürzen selbst aufrichtet und Salti schlägt — und in der Pro-Ausführung NVIDIAs Thor-T5000-Chip mit 2.070 TFLOPS trägt, die stärkste Bordrechenleistung aller zweibeinigen Humanoiden. Dazu liefert das Haus mit Booster Studio die offene Werkzeugkette für Simulation, KI-Training und Deployment gleich mit. Dass die Plattformen halten, was das Datenblatt verspricht, beweist Booster auf die unbestechlichste Art der Branche: im Wettkampf — der T1 gewann mit dem Tsinghua-Team THU Huoshen den RoboCup-Humanoid-Titel 2025 und verteidigte ihn 2026.

Bei Robots Europa ist Booster Robotics in den Kategorien Humanoide Roboter und Zweibeinige Humanoide vertreten, mit Lieferung samt Zollabwicklung nach Deutschland, Österreich, in die Schweiz und europaweit.

Hintergrund

Plattformdenken statt Produktdenken

Booster hat früh erkannt, dass der Engpass der Humanoiden-Branche nicht die Mechanik ist, sondern der Entwicklungsweg vom Algorithmus zur laufenden Maschine. Die Antwort ist ein durchgängig offenes System: Hardware in professionellen Konfigurationsstufen P1 bis P3 — wahlweise mit Greifern oder Geschickhänden als Endeffektoren —, industrielle Kreuzrollenlager und schnelle PMSM-Motoren für Standfestigkeit im Dauertest, und darüber Booster Studio als Entwicklungsumgebung, in der Modelle simuliert, trainiert und auf die reale Maschine gebracht werden. Mit über 700 ausgelieferten Einheiten bei mehr als 200 Kunden in über 20 Ländern gehört das Haus zu den verbreitetsten Plattformanbietern der Forschungwelt — gestützt auf zugesagte Reaktionszeiten von zwei Stunden im Support und 48 Stunden für Lösungen.

Der Wettkampf als Qualitätssicherung

Wo andere Hersteller Demovideos schneiden, schickt Booster seine Maschinen in Turniere mit Schiedsrichtern: Der T1 trug das Tsinghua-Team THU Huoshen 2025 zum RoboCup-Titel der Humanoid League und verteidigte ihn 2026 im Doppelschlag; der kompakte K1 holte mit dem Leipziger HTWK-Team bereits 2025 einen Titel. Ein Fußballturnier ist dabei der härteste Feldtest, den es gibt — Stürze, Zusammenstöße, Echtzeitentscheidungen über neunzig Minuten —, und genau deshalb die glaubwürdigste Referenz für eine Plattform, die im Labor täglich Ähnliches aushalten muss.

Technische Daten

Merkmal T2 (Flaggschiff) T1 K1 / K2
Rolle offene Embodied-AI-Plattform Wettkampf- und Forschungsplattform Kompaktklasse für Lehre und Labor
Start 10. Juli 2026 etabliert, RoboCup-Champion 2025 + 2026 K1 etabliert; K2 neu
Größe / Gewicht ~1,40 m / 42–43 kg Wettkampfformat K1: 95 cm / 19,5 kg
Freiheitsgrade 31 (6 je Bein, 7 je Arm, 3 Taille, 2 Kopf) wettkampferprobt K1: 22
Leistung 140 N·m Spitzenmoment, 10 kg Doppelarm-Traglast, 2 m/s, 2 h Dauergehen Titelverteidiger-Pedigree Geek/Edu/Pro-Stufen (K1)
Rechenwerk Pro: NVIDIA Thor T5000, 2.070 TFLOPS — Klassenbestwert
Wahrnehmung Binokularkameras in Kopf und Taille, Handgelenkkamera (versionsabhängig), Mikrofonfeld, Lautsprecher, optionales Gesichtsdisplay
Mechanik Kreuzrollenlager, schnelle PMSM-Motoren; Sturzaufstehen, Salto-Repertoire    
Konfigurationen Professional P1 / P2 / P3, Greifer- oder Geschickhand-Endeffektoren   K2-Details mit Datenblatt
Software Booster Studio: Simulation, Training, Deployment Booster Studio Booster Studio

Angaben nach Hersteller- und Händlerdokumentation; K2-Spezifikationen sind noch nicht veröffentlicht und werden im Angebot bestätigt.

Was unterscheidet den T2 von anderen Forschungshumanoiden?

Drei Dinge. Erstens der Rechenüberhang: 2.070 TFLOPS an Bord bedeuten, dass Wahrnehmungs-, Sprach- und Handlungsmodelle lokal laufen, statt an Latenz und Funkverbindung zu hängen — Entwickler trainieren gegen die echte Maschine, nicht gegen einen Proxy. Zweitens die Ganzkörperkoordination: Der T2 manipuliert im Gehen und hält dabei dynamisch die Balance — die Disziplin, an der die meisten Plattformen in getrennte Geh- und Greifmodi zerfallen. Drittens die Offenheit als System: konfigurierbare Endeffektoren, dokumentierte Schnittstellen und mit Booster Studio ein Weg von der Simulation aufs Gerät, der die Sim-to-Real-Lücke zum Arbeitsschritt statt zum Forschungsproblem macht. Kurz: Der T2 ist weniger ein Roboter mit Software als eine Entwicklungsumgebung mit Beinen.

Für wen ist Booster Robotics gedacht?

Hochschulen und Forschungsgruppen sind die Kernkundschaft — vom RoboCup-Team über Lokomotions- und Manipulationsforschung bis zur Embodied-AI-Entwicklung auf Thor-Niveau; Bildungseinrichtungen steigen mit K1 und K2 in wettkampferprobte Technik im Klassenformat ein; Industrie-Innovationsteams nutzen die P2/P3-Konfigurationen für Sortier-, Inspektions- und leichte Fertigungsaufgaben; und Veranstalter setzen den T2 mit Mikrofonfeld, Lautsprechern und optionalem Gesichtsdisplay als interaktiven Gastgeber in gewerblichen Umgebungen ein. In den Humanoiden-Kategorien von Robots Europa steht Booster neben Unitree, AgiBot und EngineAI für den Plattformvergleich.

Wofür werden Booster-Roboter eingesetzt?

  1. Embodied-AI-Forschung: lokales Training und Deployment großer Modelle auf Thor-Rechenleistung an Forschungseinrichtungen.
  2. Roboterfußball und Wettkampf: RoboCup-Einsätze nach dem Vorbild der Titelteams aus Tsinghua und Leipzig.
  3. Lehre: Robotik-Curricula mit K1 und K2 im zugänglichen Kompaktformat an Bildungseinrichtungen.
  4. Leichte Industrieaufgaben: Inventursortierung, Rundgänge und repetitive Handhabung mit den P2/P3-Konfigurationen in Fabrikumgebungen.
  5. Telepräsenz und Gastgeberrollen: interaktive Auftritte mit Audio-Stack und Gesichtsdisplay auf Messen und in Gewerbeflächen.
  6. Such- und Rettungs-Benchmarks: Sturz-, Balance- und Geländeprüfungen als Testplattform für Katastrophenschutz-Forschung.

Preise und Verfügbarkeit

Booster-Roboter sind über Robots Europa europaweit und international erhältlich — vom einzelnen K1 für das Klassenzimmer über Wettkampf-T1-Ausstattungen bis zur T2-Pro-Plattform mit Thor-Rechenwerk. Preis und Kosten richten sich nach Modell, Konfigurationsstufe (P1 bis P3), Endeffektor- und Sensorausstattung sowie Stückzahl, sodass Käufer für ihr Projekt ein aktuelles Angebot anfordern sollten; Lieferung, Zollabwicklung und Support für Deutschland, die DACH-Region und die gesamte Europäische Union erfolgen durch Robots Europa vom Standort Dublin aus. Kaufanfragen, Datenblätter und Verfügbarkeitsdetails finden Sie auf dieser Seite.

Häufig gestellte Fragen

Wer ist Booster Robotics?

Ein Pekinger Hersteller offener Humanoiden-Entwicklungsplattformen (chinesisch 加速进化, „Accelerated Evolution") mit über 700 ausgelieferten Einheiten bei mehr als 200 Kunden in über 20 Ländern — bekannt als Ausrüster der RoboCup-Titelträger.

Was macht den Booster T2 besonders?

Die Kombination aus Ganzkörperkoordination — greifen im Gehen, Sturzaufstehen, Salto-Repertoire — und der stärksten Bordrechenleistung aller Zweibeiner: In der Pro-Ausführung liefert NVIDIAs Thor T5000 2.070 TFLOPS für lokal laufende Wahrnehmungs- und Handlungsmodelle.

Welche Kennwerte hat der T2?

Rund 1,40 Meter bei 42 bis 43 Kilogramm, 31 Freiheitsgrade (6 je Bein, 7 je Arm, 3 in der Taille, 2 im Kopf), 140 Newtonmeter Spitzenmoment, 10 Kilogramm Doppelarm-Traglast, 2 Meter pro Sekunde und zwei Stunden Dauergehen — in den Professional-Stufen P1 bis P3 mit Greifer- oder Geschickhand-Endeffektoren.

Was ist Booster Studio?

Die offene Entwicklungsumgebung des Hauses: Simulation, KI-Modelltraining und Deployment auf die reale Maschine in einer Werkzeugkette — der Weg vom Algorithmus zum laufenden Humanoiden als dokumentierter Arbeitsschritt.

Was haben die RoboCup-Titel zu bedeuten?

Sie sind Boosters Qualitätsnachweis unter Wettkampfbedingungen: Der T1 gewann mit dem Tsinghua-Team THU Huoshen den Humanoid-League-Titel 2025 und verteidigte ihn 2026; der kompakte K1 holte mit dem Leipziger HTWK-Team bereits 2025 einen Titel — Stürze, Kollisionen und Echtzeitspiel inklusive.

Wofür stehen K1 und K2?

Für den Einstieg: Der K1 bringt die Wettkampftechnik mit 95 Zentimetern, 19,5 Kilogramm und 22 Freiheitsgraden in Geek-, Edu- und Pro-Stufen ins Klassenzimmer; der K2 erweitert die Kompaktlinie — seine vollständigen Spezifikationen werden mit dem Datenblatt im Angebot bestätigt.

Wo kann ich Booster-Roboter kaufen und was kosten sie?

Booster-Roboter sind über Robots Europa erhältlich, mit Lieferung, Zollabwicklung und Support für Deutschland, die DACH-Region, die Europäische Union und Märkte weltweit. Da die Kosten je nach Modell und Konfiguration variieren, sollten Käufer ein individuelles Angebot anfordern. Alle Kaufdetails finden Sie auf dieser Seite.

Zusammenfassung

Booster Robotics hat die Frage der Stunde — wie kommt die KI in den Körper? — mit einem Werkzeugkasten beantwortet: offene Plattformen von der Klassenzimmer-Kompaktklasse bis zum T2 mit der stärksten Bordrechenleistung aller Zweibeiner, eine Werkzeugkette von der Simulation bis zum Deployment und Konfigurationsstufen, die vom Greifer bis zur Geschickhand reichen — geprüft nicht im Schnittstudio, sondern auf dem Spielfeld, wo T1 und K1 Titel gewinnen und verteidigen. Wer verkörperte KI entwickeln statt nur vorführen will — vom 能动 zum 能用 —, findet auf dieser Seite den Ausgangspunkt.


v3, aug 9, 2026

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