Astribot

Astribot ist die Robotermarke der 2022 in Shenzhen gegründeten Stardust Intelligence unter Gründer Lai Jie; ihr Doppelarm-Humanoid S1 auf Radbasis erreicht mit über 10 Metern pro Sekunde Endeffektor-Geschwindigkeit und rund 100 Metern pro Sekunde im Quadrat Beschleunigung Werte über menschlichem Niveau bei ±0,1 Millimetern Wiederholgenauigkeit und bis zu 10 Kilogramm Traglast je 7-DOF-Arm, lernt Aufgaben per Imitationslernen in Echtzeit — dokumentiert im begutachteten Astribot-Suite-Framework mit der DuoCore-WB-Ganzkörper-Policy und 80 Prozent durchschnittlicher Erfolgsquote — und führte im November 2024 mit dem π0-Modell von Physical Intelligence sprachgesteuerte Alltagsaufgaben aus, kommerziell verfügbar seit Ende 2025 mit internationalem Rollout 2026.

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Astribot

Die Robotik kennt zwei Wege, einer Maschine eine Aufgabe beizubringen: Man programmiert sie — oder man macht es ihr vor. Astribot, die Robotermarke der 2022 in Shenzhen gegründeten Stardust Intelligence (星尘智能), hat den zweiten Weg zum Geschäftsmodell gemacht. Ihr Doppelarm-Humanoid S1 wurde weltberühmt, weil er Vorgemachtes nicht nur nachmacht, sondern überbietet: Endeffektor-Geschwindigkeiten über 10 Meter pro Sekunde und Beschleunigungen um 100 Meter pro Sekunde im Quadrat liegen über dem, was ein erwachsener Mensch mit dem Arm erreicht — bei ±0,1 Millimetern Wiederholgenauigkeit und bis zu 10 Kilogramm Traglast je Arm. Als das erste Demonstrationsvideo am 29. April 2024 viral ging — Pfannen wenden, Gläser stapeln, Kalligrafie in fließendem Strich —, hielt die Fachwelt manche Sequenz für beschleunigt; sie war es nicht. Dahinter steht die Überzeugung von Gründer Lai Jie, dass allgemein nützliche Roboter durch Imitationslernen entstehen: Der Markenname liest sich als „per aspera ad astra" — der beschwerliche Weg zu den Sternen.

Bei Robots Europa ist Astribot in den Kategorien Humanoide Roboter und Radbasierte Humanoide vertreten, mit Lieferung samt Zollabwicklung nach Deutschland, Österreich, in die Schweiz und europaweit.

Hintergrund

Vom viralen Video zur begutachteten Methode

Astribot durchlief die Stationen der Branche in Rekordzeit: virales Debütvideo im April 2024, offizielle Premiere auf der World Robot Conference in Peking am 21. August 2024, begrenzte kommerzielle Verfügbarkeit ab Ende 2025 in China und internationaler Rollout im Laufe des Jahres 2026. Der wissenschaftliche Unterbau folgte im Juli 2025 mit einem begutachteten Paper zum „Astribot Suite"-Framework — der Dreiheit aus Hardware, Teleoperationssystem und der Ganzkörper-Imitationslern-Policy DuoCore-WB, die über die getesteten Alltagsaufgaben eine durchschnittliche Erfolgsquote von 80 Prozent erreichte. Damit lieferte das junge Haus, was viralen Robotern meist fehlt: eine überprüfbare Methode hinter den Bildern.

Fremde Gehirne willkommen

Bemerkenswert ist Astribots Offenheit für externe KI: Die im November 2024 gezeigte Kaffeezubereitung lief auf dem π0-Modell von Physical Intelligence — einem Vision-Language-Action-Modell, das Anweisungen in natürlicher Sprache entgegennimmt und selbstständig in Handlungsfolgen zerlegt. Der S1 versteht sich damit nicht nur als Produkt, sondern als Körper für die besten verfügbaren Robotergehirne: Vormachen per Teleoperation, Lernen per DuoCore-WB, Anweisen per Sprache — drei Zugänge zu einer Maschine.

Technische Daten

Merkmal Astribot S1
Bauform Doppelarm-Humanoid (Oberkörper) auf Radbasis
Größe / Gewicht ~165 cm / ~58 kg (Herstellerangaben je Ausbau)
Freiheitsgrade 36 gesamt; 7 DOF je Arm
Geschwindigkeit ≥10 m/s am Endeffektor, ~100 m/s² Beschleunigung — über menschlichem Armniveau
Präzision ±0,1 mm Wiederholgenauigkeit
Traglast bis 10 kg je Arm (5 kg bei voller horizontaler Streckung)
Antrieb seilzugbasierte, kraftgeregelte Aktuierung für Tempo bei Nachgiebigkeit
Greifer Parallelbackengreifer; Geschickhand-Optionen in Entwicklung
Lernen Imitationslernen in Echtzeit (1×-Tempo), DuoCore-WB-Ganzkörper-Policy, Teleoperation zur Datenaufnahme
KI-Anbindung sprachgesteuerte Aufgaben über VLA-Modelle (demonstriert mit π0 von Physical Intelligence)
Bedienung Sprachkommandos, Kamera-Ferneinblick und Fernsteuerung; Sicherheitstests im Umfeld von Kindern und Haustieren
Verfügbarkeit kommerziell seit Ende 2025 (China), internationaler Rollout 2026

Angaben nach Hersteller-, Fach- und Publikationsdokumentation; Ausbaustufen werden im Angebot bestätigt.

Warum ist „Lernen im Originaltempo" der Durchbruch?

Klassische Roboterprogrammierung übersetzt jede Aufgabe in Code — teuer, langsam, spröde. Der S1 lernt stattdessen aus Vorführungen in Echtzeit: Ein Mensch führt die Aufgabe per Teleoperation einmal im natürlichen Tempo aus, die DuoCore-WB-Policy generalisiert daraus die Bewegung — und die seilzugbasierte Mechanik erlaubt es, das Gelernte anschließend schneller und präziser auszuführen, als es der Lehrer je könnte. Das erklärt das Repertoire, das kein Pflichtenheft hervorbringen würde: Kalligrafie mit Pinseldruck, Pfannengerichte mit Wurftechnik, Bügeln, Einschenken, Instrumente, Kampfkunstfiguren. Und es erklärt die 80-Prozent-Kennzahl des Suite-Papers: Nicht die eine einstudierte Show zählt, sondern die Quote über viele, verschiedene Alltagsaufgaben.

Für wen ist Astribot gedacht?

Für Forschungseinrichtungen ist der S1 eine Referenzplattform für Imitationslernen, Teleoperations-Datenaufnahme und VLA-Integration — mit publizierter Methodik statt Blackbox; für Gastronomie, Handel und Veranstalter ist er der spektakulärste Vorführkünstler seiner Klasse, vom Barista-Einsatz bis zur Kalligrafie am Messestand; für Entwickler von Haushalts- und Pflegeanwendungen ist er das Testbett, auf dem Kochen, Aufräumen und Betreuungsaufgaben heute schon trainiert werden — im Innenbereich, mit dokumentierten Sicherheitstests im Umfeld von Kindern und Haustieren. Wer statt Armtempo Beinarbeit sucht, findet in den zweibeinigen Kategorien von Robots Europa die Alternativen von AgiBot bis Unitree für den Vergleich.

Wofür wird der Astribot S1 eingesetzt?

  1. Imitationslern-Forschung: Datenaufnahme per Teleoperation und Policy-Training an Forschungseinrichtungen.
  2. Küchen- und Serviceaufgaben: Zubereitung, Einschenken und Anrichten in Gastronomie- und Handelsumgebungen — bis zur sprachgesteuerten Kaffeezubereitung.
  3. Haushaltsnahe Anwendungen: Aufräumen, Reinigen und Alltagsassistenz als Entwicklungsfeld für den Heimeinsatz.
  4. Vorführung und Event: Kalligrafie-, Musik- und Geschicklichkeitsdarbietungen als Publikumsformat in gewerblichen Umgebungen.
  5. VLA-Modell-Integration: Körper für sprachgesteuerte KI-Stacks nach dem π0-Vorbild.
  6. Fernassistenz: Kamera-Einblick und Fernsteuerung für Aufsichts- und Betreuungsszenarien.

Preise und Verfügbarkeit

Der Astribot S1 ist über Robots Europa europaweit und international erhältlich — vom Einzelgerät für Labor und Vorführung bis zur Mehrplatzausstattung für Forschungsgruppen. Preis und Kosten richten sich nach Ausbaustufe, Greifer- und Sensorausstattung, Softwareumfang und Stückzahl, sodass Käufer für ihren Einsatz ein aktuelles Angebot anfordern sollten; Lieferung, Zollabwicklung und Support für Deutschland, die DACH-Region und die gesamte Europäische Union erfolgen durch Robots Europa vom Standort Dublin aus. Kaufanfragen, Datenblätter und Verfügbarkeitsdetails finden Sie auf dieser Seite.

Häufig gestellte Fragen

Wer steckt hinter Astribot?

Stardust Intelligence, ein 2022 in Shenzhen gegründetes Robotikunternehmen unter Seriengründer Lai Jie, mit der Mission, allgemein nützliche KI-Roboter durch Imitationslernen zu schaffen — Astribot ist die Produktmarke des Hauses.

Wie schnell ist der S1 wirklich?

Über 10 Meter pro Sekunde am Endeffektor bei rund 100 Metern pro Sekunde im Quadrat Beschleunigung — schneller als der Arm eines durchschnittlichen Erwachsenen; die viralen Videos vom April 2024 liefen in Echtzeit.

Wie lernt der S1 neue Aufgaben?

Durch Vormachen: Aufgaben werden per Teleoperation im natürlichen Tempo demonstriert, die DuoCore-WB-Ganzkörper-Policy generalisiert daraus — dokumentiert im begutachteten Astribot-Suite-Paper vom Juli 2025 mit 80 Prozent durchschnittlicher Erfolgsquote; zusätzlich versteht der S1 Sprachaufträge über Vision-Language-Action-Modelle wie π0.

Wie präzise und wie stark ist der S1?

±0,1 Millimeter Wiederholgenauigkeit bei bis zu 10 Kilogramm Traglast je 7-DOF-Arm (5 Kilogramm bei voller horizontaler Streckung) — die Kombination, die Kalligrafie und Kistenheben auf derselben Maschine möglich macht.

Ist der S1 im Alltag sicher?

Er wurde für den Innenbereich mit Menschen konzipiert und durchlief dokumentierte Sicherheitstests im Umfeld von Kindern und Haustieren; Mehrfachsensorik erkennt Hindernisse, und per Kamera-Fernzugriff können Betreiber jederzeit einsehen und eingreifen.

Ist der S1 überhaupt erhältlich?

Ja — nach der begrenzten Markteinführung in China Ende 2025 läuft der internationale Rollout im Jahr 2026; aktuelle Ausbaustufen und Lieferzeiten werden im Angebot bestätigt.

Wo kann ich den Astribot S1 kaufen und was kostet er?

Der S1 ist über Robots Europa erhältlich, mit Lieferung, Zollabwicklung und Support für Deutschland, die DACH-Region, die Europäische Union und Märkte weltweit. Da die Kosten je nach Ausbaustufe und Ausstattung variieren, sollten Käufer ein individuelles Angebot anfordern. Alle Kaufdetails finden Sie auf dieser Seite.

Zusammenfassung

Astribot hat der Humanoiden-Branche ihre eindrucksvollste Abkürzung gezeigt: Statt Fähigkeiten zu programmieren, lässt Stardust Intelligence sie vormachen — und baut Maschinen, die das Gelernte schneller ausführen als ihre Lehrer. Der S1 verbindet Armgeschwindigkeit über Menschenmaß mit Zehntelmillimeter-Präzision, eine begutachtete Lernmethode mit 80-Prozent-Quote und die Offenheit für Sprach-KI nach dem π0-Vorbild — vom viralen Video über die Weltausstellung bis zum internationalen Rollout in unter zwei Jahren. Wer sehen will, wie Roboter künftig lernen werden, und wer heute schon damit arbeiten will, findet auf dieser Seite den Ausgangspunkt.


v3, aug 9, 2026

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