Fourier ArmMotus EMU – 3D-Rehabilitationsroboter für die obere Extremität
Auf Lager
- MARKE:
- FOURIER
- TEILENUMMER #:
- ArmMotus EMU
- ORIGIN:
- China
- Warranty:
- 12 MONTHS
- AVAILABILITY:
- SUBJECT TO AVAILABILITY
- SKU:
- Fourier-ArmMotus-EMU
Fourier ArmMotus EMU – 3D-Rehabilitationsroboter für die obere Extremität
Der Fourier ArmMotus EMU ist ein dreidimensional arbeitender, rücktreibbarer Rehabilitationsroboter für die obere Extremität, der für den professionellen Einsatz in Kliniken, Rehabilitationszentren und Forschungseinrichtungen konzipiert wurde. Sein technisches Markenzeichen ist eine seilzuggetriebene Parallelstruktur aus leichten Karbonfaserstäben: Diese Bauweise reduziert Reibung und Trägheit in der Mensch-Maschine-Interaktion und ermöglicht eine nachgiebige, feinfühlige Bewegungsführung im dreidimensionalen Raum. Damit unterscheidet sich das Gerät deutlich von planaren Systemen, die Bewegungen nur in einer Ebene abbilden.
Als Produkt der Marke Fourier Rehab ist der ArmMotus EMU ein klinisches Rehabilitationsgerät, das unter Aufsicht qualifizierter Therapeutinnen, Therapeuten und Klinikpersonal eingesetzt wird. Es dient dem Training des Bewegungsumfangs (Range of Motion, ROM), unterstützt Schwerkraftkompensation und bilaterales Training und ermöglicht Übungsszenarien mit haptischem, visuellem und auditivem Feedback – im Sitzen ebenso wie im Stehen. Dabei sind spielerische Therapieelemente vorgesehen, die Übungen abwechslungsreich gestalten und die Motivation der trainierenden Person unterstützen können. Entwickelt wurde das System in Zusammenarbeit mit Forschenden der University of Melbourne und Fachleuten des Royal Melbourne Hospital – ein Hintergrund, der die klinisch-wissenschaftliche Ausrichtung des Geräts unterstreicht.
Auf dieser Seite finden Sie eine strukturierte Übersicht über Herkunft, Funktionsprinzip, technische Merkmale und typische Einsatzfelder des Geräts – zusammen mit der Möglichkeit, über Robots Europa ein individuelles Angebot für Deutschland, Österreich, die Schweiz und die EU anzufragen.
Herkunft und Einordnung
Fourier: von der Rehabilitationsrobotik zur Humanoid-Plattform
Fourier wurde 2015 in Shanghai gegründet und hat sich zunächst als Spezialist für Rehabilitationsrobotik etabliert. Unter der Marke Fourier Rehab entstand ein breites Portfolio robotischer Therapiesysteme – von Geräten für die obere und untere Extremität über zyklische Trainingssysteme bis hin zu Datenplattformen wie Fourier InfinityNet, die Geräte und Therapiedaten innerhalb des RehabHub-Konzepts vernetzen. Parallel dazu entwickelt das Unternehmen mit der GR-Serie humanoide Roboter, die auf denselben Kompetenzen in Aktorik und Bewegungssteuerung aufbauen. Der ArmMotus EMU steht exemplarisch für den Forschungsanspruch des Herstellers: Das Gerät wurde gemeinsam mit der University of Melbourne und dem Royal Melbourne Hospital entwickelt; Fourier lizenzierte Gerät und Patent von der Universität. Laut einem Bericht der University of Melbourne erhielt das System 2022 den Red Dot Award sowie den deutschen iF Design Award.
Positionierung innerhalb der ArmMotus-Familie
Innerhalb des Fourier-Portfolios besetzt der ArmMotus EMU die Rolle des dreidimensionalen Oberkörper-Trainingssystems. Der Fourier ArmMotus M2 Pro ist dagegen ein planares All-in-One-Gerät, das Bewegungen in der Ebene mit Kraft-Feedback-Technologie unterstützt. Für distale Gelenke ergänzt der Fourier WristMotus das Angebot, während das Fourier MetaMotus Galileo auf Balance- und Ganzkörpertraining ausgerichtet ist. Wichtig für die Einordnung: Der ArmMotus EMU wird vom Hersteller nicht als klassisches, am Körper getragenes Exoskelett präsentiert, sondern ist treffender als seilzuggetriebener, endeffektorbasierter Rehabilitationsroboter zu beschreiben, der der Kategorie der Medizinrobotik zuzuordnen ist.
Technische Daten
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Gerätetyp | 3D-Rehabilitationsroboter für die obere Extremität, rücktreibbar (back-drivable) |
| Mechanischer Aufbau | Seilzuggetriebene Parallelstruktur aus leichten Karbonfaserstäben |
| Konstruktionsziel | Reduktion von Reibung und Trägheit für nachgiebige Mensch-Maschine-Interaktion |
| Trainingsfunktionen | ROM-Training mit Echtzeit-Visualisierung, Schwerkraftkompensation, bilaterales Training |
| Trainingsmodi | Passiv, assistiv, aktiv, widerstandsbasiert (laut Herstellerangaben) |
| Feedback | Haptisch, visuell, auditiv; spielerische Therapieelemente |
| Nutzungsposition | Sitzend oder stehend; Unterstützung mehrerer Armkonfigurationen |
| Zielregion | Obere Extremität |
| Einsatzumgebung | Kliniken, Rehabilitationszentren, klinische Forschung |
| Entwicklung | In Kooperation mit University of Melbourne und Royal Melbourne Hospital |
| Hersteller | Fourier (Shanghai), Marke Fourier Rehab |
Nicht veröffentlichte oder konfigurationsabhängige Kennzahlen – etwa Abmessungen, Gewicht, Arbeitsraum, Kraftwerte, Softwareumfang und Zubehör – werden bei der Angebotserstellung anhand des aktuellen Datenblatts und der klinischen Dokumentation bestätigt.
Wie funktioniert der Fourier ArmMotus EMU?
Das Gerät führt den Arm der trainierenden Person über einen Endeffektor, der von einer seilzuggetriebenen Parallelkinematik aus Karbonfaserstäben bewegt wird. Weil die Struktur sehr leicht ist und die Antriebe rücktreibbar ausgelegt sind, spürt die Person wenig Eigenwiderstand des Geräts – Bewegungen wirken nachgiebig und natürlich. Auf dieser Basis ermöglicht das System verschiedene Trainingsformen: passive Bewegungsführung, assistierte und aktive Übungen sowie widerstandsbasiertes Training. Eine Echtzeit-Visualisierung des Bewegungsumfangs, Schwerkraftkompensation und kombiniertes haptisches, visuelles und auditives Feedback unterstützen Therapeutinnen und Therapeuten dabei, Übungen strukturiert zu gestalten und zu dokumentieren. Die spielerischen Therapieelemente lassen sich dabei in verschiedene Übungsszenarien einbinden, sodass das Training sowohl passiv geführt als auch aktiv und mit Widerstand durchgeführt werden kann – je nach therapeutischer Zielsetzung und Belastbarkeit der trainierenden Person.
Was unterscheidet den Fourier ArmMotus EMU vom ArmMotus M2 Pro?
Der zentrale Unterschied liegt in der Bewegungsdimension: Der ArmMotus M2 Pro ist ein planares All-in-One-System, das Armbewegungen in einer Ebene – etwa auf einer Tischfläche – mit adaptiver Kraftunterstützung trainiert. Der ArmMotus EMU arbeitet dagegen dreidimensional und bildet damit raumgreifende Alltagsbewegungen wie Heben, Greifen und Führen des Arms im freien Raum ab. Beide Geräte dienen dem Training der oberen Extremität bei neurologischen und muskuloskelettalen Beeinträchtigungen; welche Lösung geeignet ist, hängt vom therapeutischen Konzept, den Räumlichkeiten und der Zielgruppe der Einrichtung ab und wird im Rahmen der Angebotsberatung geklärt.
Für wen ist Fourier ArmMotus EMU geeignet?
Der ArmMotus EMU richtet sich an professionelle Einrichtungen des Gesundheitswesens: Akutkliniken, neurologische und orthopädische Rehabilitationszentren, ambulante Therapiezentren sowie Universitäten und Forschungsgruppen, die robotergestützte Therapie untersuchen. Das System ist für die Arbeit mit Personen vorgesehen, deren obere Extremität durch neurologische oder muskuloskelettale Erkrankungen beeinträchtigt ist – stets unter Aufsicht und Anleitung qualifizierter Therapeutinnen, Therapeuten oder klinischen Fachpersonals. Auch Einrichtungen, die ihr bestehendes Therapieangebot um eine dreidimensionale, robotergestützte Komponente erweitern möchten, finden in dem Gerät eine Ergänzung zu planaren Systemen und klassischen therapeutischen Verfahren. Für Betreiber, die ihre Geräteflotte vernetzen möchten, bietet sich die Kombination mit der Datenplattform InfinityNet an, mit der Geräte und Therapiedaten im Rahmen des RehabHub-Konzepts zusammengeführt werden können. Der ArmMotus EMU ist kein Produkt für den privaten Heimgebrauch ohne fachliche Begleitung; Indikationen, Kontraindikationen sowie CE-Kennzeichnung bzw. MDR-Konformität und regionale regulatorische Anforderungen werden bei der Angebotserstellung und anhand der klinischen Dokumentation bestätigt.
Wofür wird Fourier ArmMotus EMU eingesetzt?
- Neurorehabilitation der oberen Extremität, etwa im Rahmen strukturierter Therapieprogramme in Kliniken und Rehabilitationszentren.
- Orthopädische Rehabilitation zur Unterstützung des Trainings von Beweglichkeit und Bewegungsumfang des Arms.
- ROM-Training mit Echtzeit-Visualisierung zur strukturierten Erfassung und Begleitung des Bewegungsumfangs.
- Bilaterales Training, bei dem beide Arme in Übungsszenarien einbezogen werden.
- Klinische Forschung und Studien zur robotergestützten Therapie an Universitäten und Forschungseinrichtungen – ein typisches Einsatzfeld moderner Forschungsroboter.
- Aufbau vernetzter Therapieumgebungen, in denen Roboter für das Gesundheitswesen mit Datenplattformen kombiniert werden.
Preis und Verfügbarkeit
Der Fourier ArmMotus EMU ist über Robots Europa für Deutschland, Österreich, die Schweiz und die gesamte EU erhältlich. Da Konfiguration, Software, Zubehör, Installation, Einweisung und regionale regulatorische Anforderungen je nach Einrichtung variieren, wird das Gerät ausschließlich auf Anfrage angeboten: Der Preis wird per Angebot bestätigt (Preis auf Anfrage). Stellen Sie einfach eine Angebotsanfrage über diese Produktseite – unser Team klärt mit Ihnen die passende Konfiguration, den Lieferumfang und die Rahmenbedingungen für Ihre Einrichtung. Details zum Kauf finden Sie auf dieser Seite.
Häufig gestellte Fragen
Ist der Fourier ArmMotus EMU ein Exoskelett?
Nicht im klassischen Sinne. Der Hersteller präsentiert das Gerät nicht als am Körper getragenes Exoskelett, sondern als seilzuggetriebenen 3D-Rehabilitationsroboter, der den Arm über einen Endeffektor führt.
Welche Trainingsmodi unterstützt das Gerät?
Laut Herstellerangaben stehen passive, assistive, aktive und widerstandsbasierte Trainingsmodi zur Verfügung; die Bestätigung erfolgt mit dem Datenblatt bei Anfrage.
Kann das Training im Sitzen und im Stehen durchgeführt werden?
Ja. Das System unterstützt Konfigurationen im Sitzen und im Stehen sowie mehrere Armkonfigurationen und bilaterales Training.
Wer darf das Gerät bedienen?
Der ArmMotus EMU ist ein klinisches Rehabilitationsgerät und wird unter Aufsicht qualifizierter Therapeutinnen, Therapeuten und klinischen Fachpersonals eingesetzt.
Wer hat den ArmMotus EMU entwickelt?
Das Gerät entstand in Zusammenarbeit von Fourier mit Forschenden der University of Melbourne und Fachleuten des Royal Melbourne Hospital; Fourier lizenzierte Gerät und Patent von der Universität.
Ist das Gerät für die EU zugelassen?
CE-Kennzeichnung bzw. MDR-Konformität, Indikationen, Kontraindikationen und regionale regulatorische Anforderungen werden bei der Angebotserstellung und durch die klinische Dokumentation bestätigt.
Wo kann ich Fourier ArmMotus EMU kaufen und was kostet das Gerät?
Sie können den ArmMotus EMU über Robots Europa beziehen – direkt über die Angebotsanfrage auf dieser Seite. Ein Listenpreis wird nicht veröffentlicht; der Preis wird individuell per Angebot bestätigt.
Zusammenfassung
Der Fourier ArmMotus EMU verbindet eine seilzuggetriebene Karbonfaser-Parallelstruktur mit rücktreibbaren Antrieben zu einem dreidimensionalen Rehabilitationsroboter für die obere Extremität. Das System dient dem ROM-Training mit Echtzeit-Visualisierung, unterstützt Schwerkraftkompensation und bilaterales Training und ermöglicht Übungen mit haptischem, visuellem und auditivem Feedback – im Sitzen wie im Stehen, stets unter fachlicher Aufsicht in Klinik, Reha und Forschung. Innerhalb der Medizinrobotik von Fourier ergänzt es planare Systeme wie den ArmMotus M2 Pro um die dritte Dimension; die Entwicklung mit der University of Melbourne und dem Royal Melbourne Hospital sowie die dokumentierten Designauszeichnungen unterstreichen den klinisch-wissenschaftlichen Anspruch des Systems. Wenn Sie das Gerät für Ihre Einrichtung in Deutschland, Österreich, der Schweiz oder der EU evaluieren möchten: diese Seite ist der Ausgangspunkt.


