Genisom M1 – Leichter Vierbeiner-Roboterhund mit hoher Nutzlast
Auf Lager
- MARKE:
- GENISOM
- TEILENUMMER #:
- M1
- ORIGIN:
- China
- AVAILABILITY:
- SUBJECT TO AVAILABILITY
- SKU:
- Genisom-M1
Genisom M1 – Leichter Vierbeiner-Roboterhund mit hoher Nutzlast
Der Genisom M1 verbindet zwei Fortbewegungsprinzipien, die sich lange gegenseitig ausgeschlossen haben: die Trittsicherheit eines Laufroboters und die Effizienz eines Radfahrzeugs. Als Rad-Bein-Plattform (Wheel-Leg) rollt der vierbeinige Roboter auf ebenem Untergrund energiesparend dahin und wechselt in den Schreitmodus, sobald Treppen, Schwellen, Schotter oder Trümmer reine Radfahrzeuge ausbremsen würden. Insgesamt 16 Freiheitsgrade, aufgeteilt in eine 3+1-DOF-Struktur je Bein, bilden die mechanische Grundlage für diesen Moduswechsel. Innerhalb des Herstellerportfolios ist der M1 als leichte Plattform mit hoher Nutzlast positioniert und adressiert Inspektion, Sicherheitsüberwachung, Kartierung und Forschung.
Typische Einsatzorte sind Industrieanlagen, Werks- und Campusgelände, Außenstandorte sowie gemischte Innen- und Außenbereiche. Dort übernimmt der Roboter autonome oder ferngesteuerte Kontrollgänge, reduziert die Exposition von Personal gegenüber Gefahrenquellen und liefert wiederholbare Datenerfassung entlang definierter Routen. Der Hersteller beschreibt die Plattform als IP-geschützt gegen Staub und Wasser und als tauglich für einen breiten Temperaturbereich; die exakte Schutzklasse und die Temperaturgrenzen bestätigen wir auf Anfrage mit dem offiziellen Datenblatt.
Zugleich ist der M1 als modulare Trägerplattform konzipiert: Wärmebildkameras, Gassensoren, zusätzliche Rechenmodule oder Vermessungstechnik lassen sich über standardisierte Strom- und Datenschnittstellen ergänzen, ohne die Grundarchitektur zu verändern. Damit ordnet sich das Modell in die wachsende Klasse professioneller Vierbeiner ein, die klassische mobile Robotik dort ablösen, wo das Gelände unberechenbar wird.
Herkunft und Einordnung
Genisom und seine Produktlinie
GENISOM AI ist ein chinesischer Robotikhersteller, der sich auf industrietaugliche vierbeinige Roboter spezialisiert hat; Stadt und Gründungsjahr sind öffentlich nicht zweifelsfrei dokumentiert. Das Portfolio umfasst die kompakte GangBeng-L1-Serie, die Rad-Variante L1-W sowie den M1 als leichte Rad-Bein-Plattform mit hoher Nutzlast. Auffällig ist die konsequente Ausrichtung auf den Feldeinsatz: Statt reiner Labor- oder Entwicklerplattformen entwickelt der Hersteller Systeme, die für Staub, Nässe und wechselnde Temperaturen ausgelegt sind und sich über offene Schnittstellen an kundenspezifische Nutzlasten anpassen lassen. Eine Übersicht aller bei uns verfügbaren Modelle finden Sie auf der Genisom-Herstellerseite.
Positionierung gegenüber den Schwestermodellen
Der Genisom L1 ist der ultrakompakte Einstieg in die industrielle Vierbeiner-Klasse des Herstellers, während der Genisom L1-W dieselbe kompakte Basis um Radantrieb ergänzt. Der M1 setzt eine Stufe darüber an: Er ist größer und robuster positioniert, konsequent auf Tragfähigkeit ausgelegt und kombiniert Bein- und Radbewegung in einer einzigen 16-DOF-Architektur. Wer also primär eine wendige, kompakte Plattform sucht, greift zur L1-Familie; wer schwerere Sensorpakete über gemischtes Gelände bewegen möchte, findet im M1 die passende Ergänzung zu klassischen Standard-Vierbeinern.
Technische Daten
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Bauform | Vierbeinige Rad-Bein-Plattform (Wheel-Leg) |
| Freiheitsgrade | 16 DOF gesamt, 3+1 DOF pro Bein |
| Bewegungsmodi | Schreiten und Rollen, je nach Untergrund kombinierbar |
| LiDAR | 96-Linien-LiDAR vorn und hinten mit großer Reichweite und weitem Sichtfeld (laut Herstellerangaben) |
| Kameras | Weitwinkel-FPV-Kameras vorn und hinten, jeweils ≥ 8 MP (laut Herstellerangaben) |
| Nahbereichssensorik | Ultraschallsensoren zur Hinderniserkennung |
| Positionsbestimmung | GNSS-RTK-Modul (optional bzw. konfigurationsabhängig) |
| Datenschnittstellen | 2 × Gigabit-Ethernet, USB 3.0, serielle Schnittstelle |
| Erweiterungsversorgung | Spannungsschienen 5 V / 12 V / 24 V / 48 V für Zusatznutzlasten (laut Herstellerangaben) |
| Energiekonzept | Zwei Akkus mit Hot-Swap-Wechsel für unterbrechungsarmen Betrieb |
| Kommunikation | WLAN, Bluetooth, Funkverbindung (RF) |
| Sicherheitsfunktionen | Not-Aus in Software und Hardware; Warnmeldungen u. a. bei niedrigem Akkustand und Übertemperatur; Schutzverhalten bei Sturz oder Instabilität |
| Umgebungsschutz | IP-Schutz gegen Staub und Wasser (Schutzklasse wird mit dem Datenblatt bestätigt) |
| Temperaturbereich | Breiter Einsatztemperaturbereich laut Hersteller |
Nicht veröffentlichte oder konfigurationsabhängige Kennwerte – darunter Nutzlast, Gewicht, Geschwindigkeit, Abmessungen, Akkukapazität, Laufzeiten, Steig- und Hindernisfähigkeit sowie die exakte IP-Schutzklasse und die Temperaturgrenzen – bestätigen wir im Rahmen Ihrer Angebotsanfrage anhand des aktuellen Herstellerdatenblatts.
Wie funktioniert der Rad-Bein-Antrieb des Genisom M1?
Jedes der vier Beine folgt einer 3+1-DOF-Struktur: Drei Gelenkfreiheitsgrade übernehmen die Beinbewegung, der vierte treibt das Rad am Beinende an. Auf ebenen Flächen rollt der Roboter und spart dabei gegenüber reinem Schreiten Energie und Zeit; vor Treppen, Kanten oder unwegsamem Gelände wechselt er in den Schreitmodus und nutzt die Beweglichkeit der Beine, um Hindernisse zu überwinden. Die Sensorik aus LiDAR, Kameras und Ultraschall unterstützt dabei Navigation und Hindernisvermeidung, sodass sich Routen wiederholgenau abfahren lassen – teleoperiert, überwacht-autonom oder in geeigneten Bereichen vollständig autonom.
Was unterscheidet den Genisom M1 von der Genisom L1-Serie?
Die L1-Serie ist auf Kompaktheit und Wendigkeit optimiert, der M1 auf Tragfähigkeit und Erweiterbarkeit. Als leichte Plattform mit hoher Nutzlast ist er dafür gedacht, umfangreichere Sensor- und Rechenpakete zu tragen, und stellt dafür mehrere Versorgungsspannungen sowie Gigabit-Ethernet-, USB-3.0- und serielle Schnittstellen bereit. Hinzu kommt die durchgängige Rad-Bein-Auslegung mit 16 Freiheitsgraden, die längere Strecken auf befestigtem Untergrund effizienter macht als reines Schreiten – ein Vorteil bei ausgedehnten Patrouillen- und Inspektionsrouten.
Für wen ist Genisom M1 geeignet?
Der M1 richtet sich an professionelle Anwender, die mobile Sensorik zuverlässig durch gemischtes Terrain bewegen müssen. Dazu zählen Betreiber von Industrie- und Energieanlagen, die Inspektionsrunden automatisieren möchten, Sicherheitsdienstleister mit ausgedehnten Patrouillenflächen, Vermessungs- und Ingenieurbüros, die LiDAR-gestützte Erfassungen benötigen, sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die eine offene Plattform für Autonomie- und Nutzlastexperimente suchen. Wer bereits stationäre oder radgebundene Industrieroboter einsetzt, erweitert mit dem M1 die Reichweite der Automatisierung auf Treppen, Gitterroste und unbefestigtes Gelände. Für reine Kontroll- und Überwachungsaufgaben lohnt zudem der Vergleich mit spezialisierten Inspektionsrobotern aus unserem Sortiment – der M1 punktet überall dort, wo Nutzlast und Geländegängigkeit gleichzeitig gefragt sind.
Wofür wird Genisom M1 eingesetzt?
- Industrielle Inspektion: wiederkehrende Kontrollgänge in Anlagen mit Treppen, Gitterrosten und unebenen Flächen, inklusive Trägerfunktion für Wärmebild-, Gas- und Akustiksensorik.
- Sicherheitspatrouillen: Perimeterkontrollen und Lagebeurteilung aus der Ferne auf Werks- und Campusgeländen, insbesondere wo Personaleinsatz teuer oder riskant ist.
- Kartierung und Vermessung: LiDAR-gestützte 3D-Erfassung von Standorten, bei entsprechender Konfiguration mit GNSS-RTK für hochpräzise Georeferenzierung.
- Digitale Zwillinge und Dokumentation: wiederholbare Datenaufnahmen als Grundlage für Bestandsverzeichnisse, Baufortschrittskontrolle und Anlagendokumentation.
- Forschung und Entwicklung: offene Plattform für Autonomie-Stacks, Sensorfusion und Lokomotionsexperimente dank Ethernet-, USB- und seriellen Schnittstellen samt Erweiterungsversorgung.
- Gefahren- und Mischbereiche: Einsätze in Umgebungen, die Menschen nur mit Schutzaufwand betreten sollten, sowie in kombinierten Innen- und Außenbereichen mit wechselndem Untergrund.
Preis und Verfügbarkeit
Der Genisom M1 ist über Robots Europa für Kunden in Deutschland, Österreich, der Schweiz und der gesamten EU erhältlich. Da Ausstattung, Sensorpakete und Zusatznutzlasten projektabhängig konfiguriert werden, gilt: Preis auf Anfrage – der endgültige Preis wird per individuellem Angebot bestätigt. Senden Sie uns einfach eine Angebotsanfrage mit Ihrem Einsatzszenario; wir beraten Sie zur passenden Konfiguration, klären offene Spezifikationen anhand des Herstellerdatenblatts und erstellen Ihnen ein verbindliches Angebot. Details zum Kauf finden Sie auf dieser Seite.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Genisom M1?
Der Genisom M1 ist ein industrietauglicher vierbeiniger Roboter in Rad-Bein-Bauweise, der Sensoren und Werkzeuge über gemischtes Terrain transportiert. Er ist als leichte Plattform mit hoher Nutzlast für Inspektion, Sicherheitsüberwachung, Kartierung sowie Forschung und Entwicklung positioniert.
Wie bewegt sich der Genisom M1 fort?
Über 16 Freiheitsgrade in einer 3+1-DOF-Struktur je Bein kombiniert der M1 Schreiten und Rollen: Auf ebenen Flächen fährt er effizient auf Rädern, an Hindernissen und Treppen wechselt er in den Schreitmodus.
Welche Sensorik ist an Bord?
Laut Herstellerangaben umfasst das Sensorpaket 96-Linien-LiDAR vorn und hinten, Weitwinkel-FPV-Kameras mit mindestens 8 MP, Ultraschallsensoren für den Nahbereich sowie optional ein GNSS-RTK-Modul für die präzise Außenpositionierung.
Ist der Genisom M1 für den Außeneinsatz geeignet?
Ja, der Hersteller beschreibt die Plattform als IP-geschützt gegen Staub und Wasser und als ausgelegt für einen breiten Temperaturbereich. Die exakte Schutzklasse und die Temperaturgrenzen bestätigen wir mit dem Datenblatt bei Anfrage.
Welche Nutzlasten kann der M1 tragen?
Der M1 ist als nutzlaststarke Plattform mit Erweiterungsversorgung in mehreren Spannungsebenen konzipiert, etwa für Wärmebildkameras, Gassensoren oder Rechenmodule. Die konkrete Nutzlastangabe in Kilogramm bestätigen wir im Angebotsprozess anhand des Herstellerdatenblatts.
Eignet sich der M1 für Forschung und Entwicklung?
Ja. Gigabit-Ethernet, USB 3.0, serielle Schnittstellen und mehrere Versorgungsspannungen machen den M1 zu einer offenen Basis für Autonomieforschung, Multi-Sensor-Fusion und nutzlastbezogene Entwicklungsprojekte.
Wo kann ich Genisom M1 kaufen und was kostet er?
Sie beziehen den Genisom M1 über Robots Europa für Deutschland, Österreich, die Schweiz und die EU. Der Preis wird per individuellem Angebot bestätigt – stellen Sie Ihre Angebotsanfrage direkt auf dieser Produktseite.
Zusammenfassung
Der Genisom M1 besetzt eine klar umrissene Nische: eine leichte, nutzlaststarke Rad-Bein-Plattform, die rollende Effizienz mit schreitender Geländegängigkeit verbindet und dank LiDAR, Kameras, Ultraschall und optionalem GNSS-RTK für Inspektion, Sicherheitsüberwachung, Kartierung und Forschung gerüstet ist. Hot-Swap-Akkus, Not-Aus-Funktionen und umfangreiche Strom- und Datenschnittstellen unterstreichen die Ausrichtung auf den realen Feldeinsatz statt auf Labordemonstrationen. Gegenüber der kompakten L1-Familie bietet der M1 mehr Tragfähigkeit und Erweiterungsspielraum, bleibt dabei aber Teil einer durchgängigen Produktlinie industrietauglicher Vierbeiner. Wenn Sie den Genisom M1 für Ihr Projekt evaluieren möchten: diese Seite ist der Ausgangspunkt.


