Deep Robotics LYNX S10 – Kompakter Radbein-Roboterhund für Inspektion und Einsatz
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- MARKE:
- DEEP ROBOTICS
- TEILENUMMER #:
- LYNX S10
- ORIGIN:
- China
- AVAILABILITY:
- ALLOW 2-4 WEEKS FOR DELIVERY
- SKU:
- Deep-Robotics-LYNX-S10
Deep Robotics LYNX S10 – Kompakter Radbein-Roboterhund für Inspektion und Einsatz
Deep Robotics LYNX S10 ist ein kompakter, radbeiniger Vierbeinroboter des chinesischen Herstellers DEEP Robotics, der im Mai 2026 vorgestellt wurde und die Lücke zwischen leichten Forschungsplattformen und schweren Industrievierbeinern schließt. Mit einem Gesamtgewicht von höchstens 20 Kilogramm einschließlich Akku lässt sich die Maschine von einer einzelnen Person tragen, aus dem Fahrzeug heben und in wenigen Minuten einsatzbereit machen. Gleichzeitig erreicht sie auf ebenem Untergrund eine Spitzengeschwindigkeit von 8 Metern pro Sekunde und überwindet Hindernisse von bis zu 50 Zentimetern Höhe – Werte, die bislang deutlich größeren Systemen vorbehalten waren.
Das Radbein-Konzept vereint zwei Fortbewegungsarten in einer Struktur: Auf befestigten Flächen rollt der LYNX S10 schnell und energieeffizient auf seinen Radmodulen, auf Treppen, Schutt oder unwegsamem Gelände wechselt er in den Schreitmodus und nutzt die volle Beweglichkeit seiner Beine. Eine KI-gestützte Bewegungssteuerung der neuesten Generation koordiniert dabei Gangarten und Manöver, sodass der Roboter enge Passagen, Trümmerlücken und unebene Flächen bewältigt, die für größere Maschinen unzugänglich bleiben. Dank Schutzart IP66 und einem Betriebstemperaturbereich von −20 °C bis 55 °C bleibt das System auch bei Staub, Starkregen, Nebel und Hitze funktionsfähig. Damit richtet sich der LYNX S10 an professionelle Anwender in der Energieinfrastruktur, im Sicherheitsdienst, im Bevölkerungsschutz sowie in Lehre und Forschung, die eine tragbare, robuste und weitgehend autonome Plattform für leichte Aufgaben benötigen.
Herkunft und Einordnung
DEEP Robotics und die LYNX-Serie
DEEP Robotics mit Sitz in Hangzhou (China) zählt zu den international führenden Entwicklern vierbeiniger und humanoider Roboter für Industrieinspektion, Notfalleinsatz und wissenschaftliche Forschung. Das Unternehmen hat über mehrere Produktgenerationen Erfahrung mit dem Dauerbetrieb von Laufrobotern in Umspannwerken, Tunneln und Industrieanlagen gesammelt; einen Überblick über das Portfolio bietet die Herstellerseite von Deep Robotics. Innerhalb dieses Portfolios steht die Deep Robotics LYNX-Serie für radbeinige Systeme: Der ursprüngliche Deep Robotics LYNX etablierte das Konzept des geländegängigen Radbein-Vierbeiners, der Deep Robotics LYNX M20 übertrug es anschließend auf schwere Industrieaufgaben mit hoher Nutzlast. Mit dem LYNX S10 erweitert der Hersteller die Serie nun bewusst nach unten – in die Klasse der kleinen, tragbaren Profiplattformen, die nach Herstellerangaben eine Marktlücke bei leichten Einsätzen in engen Räumen füllen sollen.
Positionierung gegenüber den Schwestermodellen
Der LYNX S10 ist das Einstiegsmodell unter den Radbein-Vierbeinern von DEEP Robotics. Gegenüber dem deutlich schwereren LYNX M20, der als omniterrainfähige Industriemaschine für dauerhafte Außeneinsätze mit hoher Traglast konzipiert ist, setzt der S10 auf minimales Gewicht, schnelle Verlegbarkeit und den Zugang zu Bereichen, die großen Robotern verschlossen bleiben. Wer erweiterte Ausstattung und zusätzliche Reserven benötigt, findet mit dem Deep Robotics LYNX S10 Pro eine höher positionierte Variante derselben Baureihe. Gegenüber dem rein beinbasierten Deep Robotics Lite3, der vor allem in der akademischen Ausbildung verbreitet ist, bietet der S10 den hybriden Radantrieb, die Schutzart IP66 und damit einen klaren Fokus auf reale Feldeinsätze statt reiner Laborarbeit. In der Gesamtschau besetzt der LYNX S10 eine präzise definierte Nische: ein kleiner, wetterfester Radbein-Vierbeiner für professionelle, leichte Aufgaben.
Technische Daten
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Gewicht (inkl. Akku) | ≤ 20 kg |
| Höchstgeschwindigkeit (ebener Boden) | 8 m/s |
| Hindernishöhe | bis 50 cm |
| Schutzart | IP66 |
| Betriebstemperatur | −20 °C bis 55 °C |
| Nutzlast (allgemein) | ca. 7,5 kg (laut Herstellerangaben) |
| Laufzeit | ca. 3 Stunden (laut Herstellerangaben) |
| Gelenke | 16 (laut Herstellerangaben) |
| Sensorik | 4 Ultraweitwinkel-Kameras, LiDAR vorn und hinten (laut Herstellerangaben) |
| Navigation | autonome Pfadplanung, intelligente Hindernisvermeidung |
| Laden | autonomes Laden (laut Herstellerangaben) |
| Markteinführung | Mai 2026 |
Einzelne Angaben – insbesondere Nutzlast, Laufzeit, Gelenkzahl, Kamerabestückung und autonomes Laden – beruhen derzeit auf einer noch dünnen Quellenlage laut Herstellerangaben; verbindliche und konfigurationsabhängige Werte werden bei Anfrage mit dem offiziellen Datenblatt bestätigt.
Was unterscheidet Deep Robotics LYNX S10 von klassischen Roboterhunden?
Klassische vierbeinige Roboter bewegen sich ausschließlich schreitend fort und sind dadurch auf ebenen Strecken vergleichsweise langsam und energiehungrig. Der LYNX S10 gehört dagegen zur Klasse der Radbein-Vierbeiner: Räder an den Beinenden ermöglichen auf glattem Untergrund bis zu 8 m/s, während der Schreitmodus Treppen, Kanten und Hindernisse bis 50 cm Höhe erschließt. Hinzu kommt die außergewöhnliche Tragbarkeit – mit höchstens 20 kg inklusive Akku kann eine einzelne Person den Roboter transportieren und aufstellen, was bei den meisten industrietauglichen Vierbeinern nicht möglich ist. Kurz gesagt: Der S10 verbindet die Geschwindigkeit eines Radfahrzeugs mit der Geländegängigkeit eines Laufroboters in einem tragbaren, IP66-geschützten Gehäuse.
Wie navigiert der Deep Robotics LYNX S10 autonom?
Der Roboter stützt sich auf ein omnidirektionales Wahrnehmungssystem der neuesten Generation, das die Einsatzumgebung auch bei schwierigen Lichtverhältnissen detailliert erfasst; laut Herstellerangaben kommen dafür vier Ultraweitwinkel-Kameras sowie je ein LiDAR-Sensor vorn und hinten zum Einsatz – Bestätigung mit dem Datenblatt bei Anfrage. Auf dieser Sensorbasis erstellen Kartierungs-, Lokalisierungs- und Navigationsalgorithmen ein Umgebungsmodell, aus dem der LYNX S10 eigenständig Routen plant und Hindernissen intelligent ausweicht. Zugewiesene Aufgaben führt er ohne menschliches Eingreifen aus; die Latenz zwischen Entscheidung und Bewegung sinkt, was Effizienz und Zuverlässigkeit wiederkehrender Missionen erhöht. Ergänzend nennt der Hersteller autonomes Laden, sodass sich Patrouillen- und Inspektionszyklen ohne manuelles Nachladen wiederholen lassen – auch diese Angabe wird bei Anfrage mit dem Datenblatt bestätigt.
Für wen ist Deep Robotics LYNX S10 geeignet?
Der LYNX S10 wendet sich in erster Linie an professionelle Betreiber, die eine leichte, schnell verlegbare Plattform für wiederkehrende Kontroll- und Erkundungsaufgaben suchen. Netz- und Anlagenbetreiber profitieren von einem wetterfesten System, das Schaltanlagen, Trassen und technische Räume regelmäßig abfährt, ohne dass Personal gefährdete Bereiche betreten muss. Sicherheitsdienstleister erhalten eine mobile Streifeneinheit, die weitläufige Liegenschaften auch nachts und bei schlechtem Wetter überwacht. Feuerwehren und Organisationen des Bevölkerungsschutzes nutzen die geringe Größe, um Trümmerfelder, enge Passagen und potenziell gefährliche Bereiche zu erkunden, bevor Einsatzkräfte vorgehen. Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Systemintegratoren erhalten eine feldtaugliche Referenzplattform, die im Gegensatz zu reinen Laborgeräten unter realen Umweltbedingungen erprobt werden kann. Gemeinsam ist allen Zielgruppen: Sie benötigen keine schwere Industriemaschine, sondern ein tragbares Gerät, das eine Person allein einsetzen kann.
Wofür wird Deep Robotics LYNX S10 eingesetzt?
- Energie- und Anlageninspektion: Regelmäßige Kontrollfahrten in Umspannwerken, Schaltanlagen und technischen Gebäuden, wie sie für Inspektionsroboter typisch sind – einschließlich enger Gänge, die großen Systemen verwehrt bleiben.
- Sicherheitspatrouillen: Autonome Streifen auf Werksgeländen, in Logistikzentren und auf Freiflächen als Ergänzung stationärer Technik, vergleichbar mit spezialisierten Sicherheitsrobotern.
- Notfall- und Brandeinsatzunterstützung: Lageerkundung in verrauchten, eingestürzten oder anderweitig gefährlichen Bereichen im Verbund mit weiteren Robotern für Notfall- und Rettungseinsätze.
- Erkundung enger und unwegsamer Bereiche: Durchqueren von Trümmerlücken, schmalen Passagen und verwinkelten Kellern, in denen weder Fahrzeuge noch große Laufroboter operieren können.
- Lehre und Forschung: Praxisnahe Ausbildung sowie Algorithmen- und Sensorikentwicklung an einer feldtauglichen Radbein-Plattform mit offener Aufgabenvielfalt.
- Nutzlast- und Integrationsprojekte: Aufbau eigener Sensor- und Kommunikationsmodule im Rahmen der allgemeinen Nutzlastreserve, etwa für Gasmessung, Wärmebild oder Dokumentation (Nutzlastwert laut Herstellerangaben, Bestätigung mit dem Datenblatt bei Anfrage).
Preis und Verfügbarkeit
Der Deep Robotics LYNX S10 ist über Robots Europa für Kunden in Deutschland, Österreich, der Schweiz und der gesamten EU erhältlich. Wie bei professionellen Robotikplattformen üblich, hängt der Endpreis von Konfiguration, Zubehör und Projektumfang ab; der Preis ist daher auf Anfrage erhältlich und wird per Angebot bestätigt. Stellen Sie einfach eine Angebotsanfrage über diese Produktseite – unser Team meldet sich mit einem verbindlichen Angebot, dem offiziellen Datenblatt und einer Beratung zur passenden Konfiguration zurück. Details zum Kauf finden Sie auf dieser Seite.
Häufig gestellte Fragen
Wie schnell ist der Deep Robotics LYNX S10?
Auf ebenem Untergrund erreicht der LYNX S10 laut Hersteller eine Spitzengeschwindigkeit von 8 m/s (rund 29 km/h) – möglich wird dies durch den Radantrieb des Radbein-Konzepts.
Wie schwer ist der LYNX S10 und ist er tragbar?
Der Roboter wiegt einschließlich Akku höchstens 20 kg und ist damit ausdrücklich für Transport und Inbetriebnahme durch eine einzelne Person ausgelegt.
Ist der LYNX S10 für den Außeneinsatz geeignet?
Ja. Mit Schutzart IP66 und einem Betriebstemperaturbereich von −20 °C bis 55 °C arbeitet er auch in staubigen Umgebungen, bei starkem Regen sowie unter feuchten oder nebligen Bedingungen zuverlässig.
Wie lange läuft der LYNX S10 mit einer Akkuladung?
Laut Herstellerangaben beträgt die Laufzeit rund 3 Stunden; zusätzlich wird autonomes Laden genannt. Beide Werte bestätigen wir bei Anfrage mit dem offiziellen Datenblatt.
Worin unterscheidet sich der LYNX S10 vom LYNX S10 Pro?
Der Deep Robotics LYNX S10 Pro ist die höher ausgestattete Variante derselben Baureihe; das Basismodell S10 bildet den leichten, kompakten Einstieg. Die genauen Ausstattungsunterschiede erläutern wir gern im Rahmen einer Angebotsanfrage.
Kann der LYNX S10 autonom arbeiten?
Ja. Dank omnidirektionaler Wahrnehmung, Kartierung, Lokalisierung, autonomer Pfadplanung und intelligenter Hindernisvermeidung führt der Roboter zugewiesene Aufgaben ohne menschliches Eingreifen aus.
Wo kann ich Deep Robotics LYNX S10 kaufen und was kostet er?
Sie können den Deep Robotics LYNX S10 direkt über Robots Europa beziehen. Der Preis wird individuell per Angebot bestätigt – stellen Sie einfach eine Angebotsanfrage auf dieser Produktseite, und wir übermitteln Ihnen alle Konditionen.
Zusammenfassung
Der Deep Robotics LYNX S10 bringt die Stärken der Radbein-Technologie erstmals in ein Format, das eine einzelne Person tragen und einsetzen kann: höchstens 20 kg Gesamtgewicht, 8 m/s Spitzengeschwindigkeit, 50 cm Hindernishöhe, Schutzart IP66 und ein Betriebsbereich von −20 °C bis 55 °C. Ergänzt um omnidirektionale Sensorik und autonome Navigation entsteht eine kompakte Profiplattform für Inspektion, Sicherheitspatrouille, Notfallerkundung sowie Lehre und Forschung. Innerhalb der LYNX-Serie besetzt das Modell die leichte Einstiegsklasse unterhalb von S10 Pro und M20 und schließt damit eine echte Lücke im Markt der kleinen Radbein-Vierbeiner. Wenn Sie den LYNX S10 für Ihr Projekt in Deutschland, Österreich, der Schweiz oder der EU evaluieren möchten, fordern Sie ein Angebot an – diese Seite ist der Ausgangspunkt.


