PUDU T300 Conveyor-S – Autonomer Transportroboter mit Rollenförderer
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- MARKE:
- PUDU ROBOTICS
- TEILENUMMER #:
- PUDU T300 Conveyor-S
- ORIGIN:
- China
- AVAILABILITY:
- SUBJECT TO AVAILABILITY
- SKU:
- Pudu-PUDU-T300-Conveyor-S
PUDU T300 Conveyor-S – Autonomer Transportroboter mit Rollenförderer
Der PUDU T300 Conveyor-S automatisiert einen der letzten manuellen Schritte im innerbetrieblichen Materialfluss: die Übergabe der Ladung selbst. Statt einer flachen Ladefläche trägt der Roboter einen einlagigen, selbst angetriebenen Rollenförderer, mit dem Behälter, Kartons und standardisierte Trays ohne menschliches Zutun auf- und abgeladen werden. Der Roboter fährt eine Station an, richtet sich mit einer veröffentlichten Genauigkeit von ±10 mm und ±1° aus und schiebt die Ladung über die angetriebenen Rollen direkt auf eine Rollenbahn, einen Übergabeplatz oder zu einer Bedienperson – Heben, Umsetzen und Warten entfallen.
Damit schließt der Conveyor-S die Lücke zwischen fest installierter Fördertechnik und klassischen Transportrobotern mit manueller Beladung. Er verhält sich wie ein „mobiles Fördersegment“: Übergabemuster wie Linie-zu-Linie, Linie-zu-Mensch und Mensch-zu-Linie, wie sie in Fabriken und Lagern täglich vorkommen, lassen sich ohne bauliche Eingriffe abbilden. Als autonomer mobiler Roboter (AMR) navigiert er per VSLAM und LiDAR-SLAM frei durch die Anlage; Karten und Routen lassen sich bei Layoutänderungen kurzfristig anpassen. Die einlagige Ausführung ist auf 80 kg Traglast pro Ebene ausgelegt und deckt damit das typische Spektrum an Behältern und Kartons der Intralogistik ab.
Herkunft und Einordnung
Pudu Robotics und die T300-Serie
Pudu Robotics mit Sitz in Shenzhen zählt zu den international bekanntesten Herstellern von Service- und Logistikrobotern und hat mit der T-Serie ein Portfolio industrieller Lieferroboter aufgebaut. Die T300-Serie bildet darin die Plattform für schwere Transportaufgaben: Sie basiert auf einem hochbelastbaren Fahrgestell, ist nach Herstellerangaben konform zur Industrienorm ISO 3691-4 ausgelegt und kombiniert LiDAR-Sensorik, Tiefenkameras, Kollisionsschutz und Not-Halt-Funktionen. Neben den Conveyor-Modulen umfasst die Familie den PUDU T300 Standard mit offener Ladefläche und bis zu 300 kg Nutzlast sowie die Varianten PUDU T300 Tray und PUDU T300 Lifting und eine Towing-Ausführung für gezogene Lasten. Für leichtere Güter bietet der Hersteller zusätzlich den kompakteren PUDU T150 an.
Positionierung innerhalb der Modellfamilie
Innerhalb dieser Familie steht der Conveyor-S für die einlagige Fördervariante: eine Rollenebene, 80 kg Traglast, überschaubares Eigengewicht von rund 120 kg. Wer pro Fahrt mehr Durchsatz benötigt, greift zum doppellagigen Schwestermodell PUDU T300 Conveyor-D, das mit zwei Rollenebenen insgesamt 160 kg befördert. Gegenüber dem T300 Standard tauscht der Conveyor-S die maximale Plattformnutzlast gegen automatisierte Übergabefähigkeit ein – die entscheidende Eigenschaft überall dort, wo Stationen ohne Personal bedient werden sollen. In der Kategorie der Industrieroboter für den Materialfluss besetzt er damit eine klar umrissene Nische: mobile Fördertechnik für wandlungsfähige Produktionen und Läger.
Technische Daten
| Parameter | Wert |
|---|---|
| Konfiguration | Einlagiger, selbst angetriebener Rollenförderer (Single Layer) |
| Traglast Fördermodul | 80 kg pro Ebene |
| Andockgenauigkeit | ±10 mm (Position), ±1° (Winkel) |
| Übergabelänge (Tiefe) | bis 650 mm |
| Fördererbreite | einstellbar 120–540 mm |
| Arbeitshöhe | einstellbar 305–1100 mm |
| Rollenrichtung | anpassbar für mehrwinkliges Andocken |
| Höchstgeschwindigkeit | 1,2 m/s (standortabhängig) |
| Laufzeit ohne Last | ca. 12 h |
| Laufzeit unter Volllast | ca. 10 h |
| Ladezeit | ca. 2 h (0–90 %) |
| Benötigte Durchgangsbreite | 75 cm (Conveyor-Konfiguration) |
| Hindernisse | 20 mm Schwellenhöhe, 35 mm Rillenbreite |
| Abmessungen (L × B × H) | ca. 835 × 665 × 1350 mm (konfigurationsabhängig) |
| Eigengewicht | ca. 120 kg (einlagige Ausführung) |
| Navigation | VSLAM & LiDAR-SLAM |
| Sicherheit | Auslegung nach ISO 3691-4, LiDAR, Tiefenkameras, Kollisionsschutz, Not-Halt |
| Konnektivität | IoT-Anbindung, „In-Position“-Überwachung, Kommunikation mit Fördertechnik (laut Herstellerangaben) |
Einzelne Werte können je nach Baustand, Softwareversion und Einsatzumgebung abweichen; nicht veröffentlichte oder variable Angaben bestätigen wir mit dem aktuellen Herstellerdatenblatt bei Anfrage.
Wie funktioniert der PUDU T300 Conveyor-S?
Der Ablauf folgt einem wiederkehrenden Muster: Der Roboter erhält einen Transportauftrag – etwa über die Flottensoftware oder ein angebundenes Produktionssystem –, navigiert per VSLAM und LiDAR-SLAM zur Quellstation und dockt dort mit ±10 mm Positions- und ±1° Winkelgenauigkeit an. Anschließend setzen sich die angetriebenen Rollen in Bewegung und ziehen den Behälter von der Station auf den Roboter. Am Ziel wiederholt sich der Vorgang in umgekehrter Richtung: andocken, ausrichten, Rollen starten, Ladung übergeben. Sensoren bestätigen dabei laut Herstellerangaben in Echtzeit die korrekte Position der Ladung („In-Position“-Überwachung), und die IoT-Anbindung ermöglicht die Kommunikation mit stationärer Fördertechnik – in industriellen Umgebungen typischerweise über SPS-Anbindung. Da Übergabelänge, Fördererbreite, Arbeitshöhe und Rollenrichtung einstellbar sind, lässt sich der Roboter an unterschiedliche Stationsgeometrien anpassen, ohne dass die Stationen selbst umgebaut werden müssen.
Was unterscheidet den PUDU T300 Conveyor-S vom Conveyor-D?
Beide Modelle teilen Fahrwerk, Sensorik und Navigationstechnik der T300-Plattform; der Unterschied liegt im Fördermodul. Der Conveyor-S arbeitet mit einer Rollenebene und 80 kg Traglast, der PUDU T300 Conveyor-D mit zwei Ebenen und insgesamt 160 kg. Die Doppelvariante erhöht Durchsatz und Ladungsmenge pro Fahrt, bringt laut Herstellerangaben mit rund 180 kg aber auch mehr Eigengewicht mit und erreicht unter Volllast kürzere Laufzeiten (etwa 8 statt 10 Stunden). Der Conveyor-S ist die richtige Wahl, wenn einzelne Behälter im Takt bewegt werden, längere Schichten ohne Zwischenladung gefragt sind oder die Stationen ohnehin nur eine Übergabeebene besitzen.
Für wen ist PUDU T300 Conveyor-S geeignet?
Der Conveyor-S richtet sich an Betriebe, die Materialflüsse automatisieren möchten, ohne sich auf fest installierte Fördertechnik festzulegen. Dazu zählen produzierende Unternehmen mit wandlungsfähigen Linienlayouts, Auftragsfertiger mit wechselndem Produktmix sowie Logistik- und E-Commerce-Betriebe mit wachsendem Sendungsvolumen. Wer Roboter für Fabriken evaluiert, profitiert vom niedrigschwelligen Einstieg: Der Roboter benötigt lediglich 75 cm Durchgangsbreite, überwindet 20-mm-Schwellen sowie 35-mm-Rillen und kommt daher in vielen Bestandsgebäuden ohne Umbauten zurecht. Auch für Betreiber, die bereits Lagerroboter einsetzen und nun die Übergaben selbst automatisieren möchten, ist die einlagige Fördervariante ein logischer nächster Schritt. Voraussetzung ist ein rollenfähiges Ladungsträgerkonzept – standardisierte Behälter, Trays oder Kartons mit ebener, stabiler Unterseite – sowie Stationen, die innerhalb der einstellbaren Fördergeometrie liegen. Für gemischte Betriebe mit manuellen und automatisierten Übergabepunkten eignet sich das Konzept besonders, weil beide Welten parallel bedient werden.
Wofür wird PUDU T300 Conveyor-S eingesetzt?
- Verkettung von Förderlinien: Der Roboter überbrückt Lücken zwischen stationären Förderstrecken und bewegt Behälter von Linienende zu Linienanfang, wo feste Fördertechnik unwirtschaftlich oder zu unflexibel wäre.
- Materialversorgung und Kitting: Bereitstellung standardisierter Behälter an Montage- und Prüfstationen im Takt der Produktion.
- Leergutrückführung: Automatischer Rücktransport leerer Ladungsträger von den Arbeitsstationen zu Sammel- oder Waschplätzen.
- Lagerprozesse: Transport von Kartons und Totes zwischen Kommissionierzonen, Packplätzen und Qualitätskontrolle in Distributionszentren.
- Hybride Mensch-Roboter-Abläufe: Linie-zu-Mensch- und Mensch-zu-Linie-Übergaben, bei denen einzelne Stationen weiterhin manuell bedient werden.
- Schrittweise Automatisierung: Einstieg in die automatisierte Intralogistik ohne Komplettumbau – einzelne Übergabepunkte werden nach und nach angebunden.
Preis und Verfügbarkeit
Der PUDU T300 Conveyor-S ist über Robots Europa für Deutschland, Österreich, die Schweiz und die gesamte EU erhältlich. Der Preis wird individuell per Angebot bestätigt („Preis auf Anfrage“), da Konfiguration, Fördergeometrie, Software-Anbindung und Projektumfang je nach Einsatzszenario variieren. Senden Sie uns einfach eine Angebotsanfrage über diese Produktseite – wir prüfen Ihre Anforderungen, klären offene Spezifikationen anhand des aktuellen Datenblatts und erstellen ein passendes Angebot. Details zum Kauf finden Sie auf dieser Seite.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der PUDU T300 Conveyor-S?
Ein autonomer mobiler Transportroboter auf Basis der PUDU-T300-Plattform, dessen einlagiger, selbst angetriebener Rollenförderer Behälter und Kartons automatisch an Stationen aufnimmt und übergibt.
Wie genau dockt der Roboter an Stationen an?
Laut veröffentlichten Spezifikationen erreicht das Fördermodul eine Andockgenauigkeit von ±10 mm in der Position und ±1° im Winkel – ausreichend für zuverlässige Rolle-zu-Rolle-Übergaben.
Welche Traglast bietet der Rollenförderer?
Die einlagige Ausführung ist für 80 kg pro Ebene ausgelegt; die doppellagige Variante Conveyor-D erreicht insgesamt 160 kg.
Wie lange läuft der Roboter mit einer Akkuladung?
Ohne Last etwa 12 Stunden, unter Volllast etwa 10 Stunden. Der Akku lädt in rund 2 Stunden von 0 auf 90 %.
Passt der Förderer an bestehende Stationen?
Ja, innerhalb der einstellbaren Bereiche: bis 650 mm Übergabelänge, 120–540 mm Fördererbreite, 305–1100 mm Arbeitshöhe und anpassbare Rollenrichtung für mehrwinkliges Andocken.
Welche Sicherheitsausstattung bringt die Plattform mit?
Die T300-Basis ist nach Herstellerangaben konform zur ISO 3691-4 ausgelegt und nutzt LiDAR, Tiefenkameras, Kollisionsschutz-Sensorik und Not-Halt-Funktionen; navigiert wird per VSLAM und LiDAR-SLAM.
Wo kann ich PUDU T300 Conveyor-S kaufen und was kostet er?
Über Robots Europa: Fordern Sie direkt auf dieser Produktseite ein Angebot an. Der Preis wird individuell per Angebot bestätigt; eine pauschale Preisangabe erfolgt nicht.
Zusammenfassung
Der PUDU T300 Conveyor-S kombiniert die industrietaugliche T300-Plattform von Pudu Robotics mit einem einlagigen, selbst angetriebenen Rollenförderer und automatisiert damit Übergaben, die bisher Handarbeit oder feste Fördertechnik erforderten. 80 kg Traglast pro Ebene, ±10 mm Andockgenauigkeit, eine einstellbare Fördergeometrie und bis zu 12 Stunden Laufzeit mit kurzer Ladezeit machen ihn zu einem flexiblen Baustein für Fabriken und Läger, die schrittweise automatisieren wollen – vom einzelnen Übergabepunkt bis zur verketteten Linie. Für Beratung, Datenblatt und ein individuelles Angebot in Deutschland, Österreich, der Schweiz und der EU ist Robots Europa Ihr Ansprechpartner: diese Seite ist der Ausgangspunkt.


